KI in der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Neue Erkenntnisse aus aktueller PwC-Studie

06.11.2025

Neue PwC-Studie: KI in der Nachhaltigkeitsberichterstattung als zentrales Thema

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zum Gamechanger in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die aktuelle PwC Global Sustainability Reporting Survey 2025 zeigt, wie deutsche Unternehmen KI bereits einsetzen, welche Vorteile sie erwarten und wo die größten Hürden liegen.  

Vielfältige Einsatzfelder – aber noch viel ungenutztes Potenzial

Für große deutsche Unternehmen ist die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) eins der zentralen Themen im Nachhaltigkeitsbereich – und auch der Mittelstand wird durch die neuen regulatorischen Vorgaben indirekt zu mehr Transparenz in der Offenlegung ihrer Nachhaltigkeitsleistung gezwungen.

Die aktuelle PwC Global Sustainability Reporting Survey 2025 zeigt: Die Nutzung von KI ist dabei in Deutschland bereits angekommen, aber noch nicht flächendeckend etabliert. Lediglich 7 % der Unternehmen geben an, KI bereits implementiert zu haben, während 26 % sie zum ersten Mal nutzen. Die Mehrheit (45 %) prüft derzeit mögliche Anwendungsfälle, 21 % sehen aktuell keinen Bedarf. 

Die wichtigsten Use Cases sind dabei: 

  • Identifikation von Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen  
  • Zusammenfassung von Informationen 
  • Integration und Validierung von Daten aus mehreren Systemen  
  • Stakeholder-Kommunikation (z.B. personalisiertes Reporting und Dashboards) 
  • Gap-Analysen und Standardabgleiche  

 

Hier geht es zur PwC-Studie. 

Die Erwartungen an KI sind dabei groß. 60 % der deutschen Unternehmen sehen Effizienzgewinne als größten Vorteil. 42 % erwarten sich durch automatisierte Prozesse schnellere Berichterstattungszyklen. Ein Viertel erhofft sich bessere Entscheidungsgrundlagen. 

 

Validierung, Datenschutz und Integration als größte Stolpersteine

Doch: Wo Licht ist, ist auch Schatten. So stehen Unternehmen auch einigen Herausforderungen bei der Nutzung von KI gegenüber. 

Die größten Schwierigkeiten beim KI-Einsatz liegen laut Studie in Deutschland bei 

  • der Validierung oder dem Vertrauen in KI-Ergebnisse  
  • Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit  
  • Problemen bei der Integration in bestehende Systeme  
  • Regulatorischen oder Compliance-Bedenken  
  • Fehlendem Fachwissen  

 

Wer jetzt in Kompetenzen, Datenqualität und die richtige Systemintegration investiert – oder dafür einen kompetenten Partner hinzuzieht – kann sich einen entscheidenden Vorsprung sichern und die Nachhaltigkeitsberichterstattung effizient und zukunftssicher gestalten. 
Kristina Broger, Head of Digital Communication bei SAIM

KI als Schlüsseltechnologie – aber noch kein Selbstläufer

Die Ergebnisse der aktuellen PwC-Studie zeigen: Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen, die Nachhaltigkeitsberichterstattung auf ein neues Niveau zu heben – von der Effizienzsteigerung bis hin zu besseren Entscheidungsgrundlagen. Gleichzeitig ist klar, dass der Weg dorthin individuelle Lösungen und gezielte Investitionen erfordert. Unternehmen, die sich frühzeitig mit den Potenzialen und Herausforderungen von KI auseinandersetzen – oder in der Nachhaltigkeitsberichterstattung einen erfahrenen Partner hinzuziehen – schaffen die Grundlage für eine zukunftsfähige Berichterstattung. Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, um aus der Schlüsseltechnologie KI einen echten Mehrwert für Transparenz, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wirtschaften zu ziehen. 
Thema

Tags

Beitrag teilen

Bleiben Sie nachhaltig auf dem Laufenden. 

Sie wünschen sich Einblicke und Denkanstöße für eine nachhaltige Zukunft? Von Best-Practices über Trends und Wissen der unternehmerischen Nachhaltigkeit hin zu unseren Events und Angeboten für Sie. Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter!
Go To Up