Unser Blick auf die ersten CSRD Berichte
„Es ist spannend zu sehen, dass Berichte von Unternehmen unterschiedlichster Größen und Branchen vorliegen. Die Berichte variieren stark in ihrer Länge – von 20 bis über 150 Seiten – und auch in ihrer Expertise. Einige Unternehmen stehen noch am Anfang, während andere bereits sehr fortgeschritten sind.
Deutlich wird jedoch, dass sich alle an der vorgeschriebenen Gliederung nach ESG orientieren. Diejenigen, die noch nicht angefangen haben, können strukturiert ihre Daten zu Environmental, Social und Governance sammeln. Für die, die bereits berichten gilt es nun, bestehende Berichterstattung nach dem neuen Standard zu sortieren und einen daran angelehnten Bericht zu veröffentlichen.“
➡️ Zeitpunkt nutzen, um die Daten zu sortieren
…denn wenn beispielsweise zuvor nah am Produkt berichtet und kommuniziert wurde, müssen Themen wie besorgniserregende Stoffe und Menschenrechte in der Lieferkette, kann dies bei der CSRD bedeuten, dass Daten und Ziele bis zu 6 verschiedenen Themenstandards zuzuordnen sind.
➡️ Den Prozess der Datensammlung testen
…um zu klären, ob eine Software benötigt wird oder Excel ausreicht, welche Daten gesammelt werden sollen und um interne Prozesse zu definieren.
Wenn dies nicht geschieht und die Berichterstattung zur Pflicht wird, besteht die Gefahr einer hohen Belastung der Mitarbeitenden in den verschiedenen Fachbereichen. Neben einer möglichen Überlastung kann dies zudem die Bereitschaft der Unterstützung stark beeinträchtigen und den Prozess für die zuständigen Abteilungen noch weiter erschweren.
Bei frühzeitiger Testung profitieren nicht nur das Team, sondern auch die Wirtschaftsprüfer. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die frühzeitige Einbindung der Prüfer die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Überraschungen reduziert. Unternehmen erhalten schneller eine grobe Orientierung, ob der aktuelle Weg der richtige ist.