Vorwurf des Greenwashings: Umwelthilfe zieht gegen Apple vor Gericht
Apple steht aktuell aufgrund Ihrer Nachhaltigkeitsversprechen in der Kritik: Der Tech-Konzern wird verklagt, weil er seine Apple Watch als „CO₂-neutral“ bewirbt. Hinter der Klage steht die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die dem Unternehmen vorwirft, Verbraucher: innen mit irreführender Werbung zu täuschen.
Gegenstand des Rechtsstreits ist die Frage, ob Apple mit dem Begriff „CO₂-neutral“ ein Versprechen macht, das sich bei genauerem Hinsehen nicht halten lässt. Die Verhandlung ist für den 3. Juni vor dem Landgericht Frankfurt angesetzt.
Kritik an Kompensationsprojekten in Paraguay
Ein zentraler Kritikpunkt: Die Bäume würden nach zehn bis zwölf Jahren wieder abgeholzt – damit sei eine langfristige CO₂-Speicherung kaum möglich. Die DUH spricht daher von „dreistem Greenwashing“ und wirft Apple vor, mit seinem Nachhaltigkeitsversprechen in die Irre zu führen.